Spielstätten

Vineta 2017

Das Vermächtnis der Wasserfrauen

12.07.2017 / 19:30 Uhr
- Vineta Festspiele, Zinnowitz
Vineta wählt. Alle Parteien sind für mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit. Es haben die gewonnen, die immer gewinnen. Aber es regt sich Widerstand: Die neue Partei „Gerechtigkeit für alle“ (GFA) fordern das Wahlversprechen „Gerechtigkeit“ ein. Es wird ihnen gewährt. Aber wie viel ist gerecht? Drei Mädchen stopfen die Taschen und Hosen voll mit Gold und ertrinken an der Schwere ihres plötzlichen Reichtums. Da greift die Zeitläuferin ein, bringt die toten Mädchen zu den Wasserfrauen und fordert den Untergang Vinetas. Doch die Wasserfrauen zögern, fragen sich, ob Vineta allein am Tod der Mädchen Schuld ist. Sie wollen wissen, was in Vineta vor sich geht und schlüpfen in die Körper der Mädchen. In Vineta verkünden sie das Vermächtnis der Wasserfrauen: Finden sich drei Gerechte, dann geht die Stadt nicht unter. Die Wasserfrauen ermitteln. Der Wohlstand der Stadt basiert auf großen Steuereinnahmen. Aber keiner zahlt, fast alle haben ein Schlupfloch, einen Briefkasten oder sonst etwas gefunden, in dem man sein Geld versteckt. Woher kommt das Geld? Die drei Gerechten werden gefunden und auch die Liebe kommt ins Spiel. Doch als sich die Gerechten offenbaren und Vineta gerettet werden könnte, regiert die Stadt anders als erwartet.

Es ist ein Stück mit vielen unterschwelligen Anspielungen auf die Politik und die menschlichen Schwächen - opulent und leicht verpackt in klassische Fantasie-Elemente. Da wandern die Seelen der Wasserfrauen in die Körper toter Mädchen, taucht eine Zeitläuferin auf. Kommt plötzlich das Wunder der Liebe ins Spiel, gibt es das seit Jahrtausenden bewährte Balzspiel zwischen Mann und Frau.

Dazu kommen Tanz, Musik und Bühnenzauber – diese einmalige Melange, macht Vineta besonders.
///
Premiere
08. 07. 2017 - 19:30 - Vineta Festspiele
Besetzung
Leitungsteam
  • Ausstatter / -in: Jörg Masser
    Komposition / musikalische Einstudierung: Wolfgang Schmidt, Susi Koch, Golo Schmiedt
    Musikalische Einstudierung: Ricarda Matschke
    Choreografie: Stephan Brauer
    Kampfchoreografie: Reiko Rölz
    Regieassistenz, Inspizient, Soufflage: Cornelia Flesch
///
weitere Vorstellungen