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BISHERIGE GESCHICHTEN


VINETA 2017 - DAS VERMÄCHTNIS DER WASSERFRAUEN


Vineta wählt. Alle Parteien sind für mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit... Kurt Tucholsky weiß viel später: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.“ Es haben die gewonnen, die immer gewinnen. Trotzdem regt sich Widerstand: Die Arbeitenden wollen gerechten Lohn. Die einen Wahlsieger sagen: Kommt nicht in Frage. Die klugen Gewinner scheinen großzügig und sagen, nehmt euch euren gerechten Lohn und geht den Weg übers Meer, fort aus Vineta. Aber wie viel ist gerecht? Sehr viel. Drei Mädchen stopfen die Taschen und Hosen voll mit Gold. Aber sie ertrinken an der Schwere ihres plötzlichen Reichtums. Da greift die Zeitenwanderin ein, bringt die toten Mädchen zu den Wasserfrauen und fordert den Untergang Vinetas. Doch die Wasserfrauen zögern, fragen sich, ob Vineta allein am Tod der Mädchen Schuld ist. Sie wollen wissen, was in Vineta vor sich geht und schlüpfen in die Körper der Mädchen. In Vineta verkünden sie das Vermächtnis der Wasserfrauen: Finden sich drei Gerechte, dann geht die Stadt nicht unter. Die Wasserfrauen ermitteln. Der Wohlstand der Stadt basiert auf großen Steuereinnahmen. Aber keiner zahlt, fast alle haben ein Schlupfloch, einen Briefkasten oder sonst etwas gefunden, in dem man sein Geld versteckt. Woher kommt das Geld? Zwei Vineter werden ausgemacht, die von ihrem Reichtum etwas für das Allgemeinwohl geben. Könnte der Dritte, jener unfassbar Reiche sein von dem alle sagen: Der weiß, wie man Geld macht – mit Arbeit, Betrügereien und Spiel. Kaum zu glauben, aber ausgerechnet er füllt immer wieder heimlich die Stadtkassen von Vineta. Die Wasserfrauen finden die drei und die Liebe kommt ins Spiel. Und sie drängen ihre Geliebten: Offenbart euch, um Vineta zu retten. Nun könnte alles gut werden. Doch die Vineter reagieren anders als erwartet.

 
 
 

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VINETA 2016 - DIE STADT DER DIEBE


Vineta hat alles versucht, um unbehelligt reich zu werden und reich zu bleiben. Die Stadt hat es mit Demokratie probiert – das brachte nur die Verteilung des Reichtums auf alle und schließlich Armut für alle. Krieg war ebenfalls untauglich für die Vermehrung des Reichtums, er brachte lediglich eine stete Vermehrung der Feinde. Ausbeutung der Mitmenschen lief eine zeitlang gut, aber schließlich erhoben sich die Ausgebeuteten – und man hatte die Feinde in der eigenen Stadt. Nun aber glauben die Vineter den ultimativen Dreh für die Vermehrung des Reichtums gefunden zu haben – ohne sich Feinde zu machen: Diebstahl. Auch Glücksspiel, Roulette, Black Jack, Hütchenspiele, Hedge Fond, Aktie, Staatsanleihe genannt. Eine zweite Variante ist das Betrügen von Schurken und Dieben. „Wir machen euch reich! Ihr könnt euer Geld verdoppeln oder gar verzehnfachen“, lautet die Einladung an die ganze Welt. „Nur Mut, lasst das Geld arbeiten und genießt das Leben.“Das klappte und einige Gäste der Stadt wurden tatsächlich reich, aber vor allem verdiente Vineta ganz wie von selbst. Die Kaufleute, die meinten clever zu sein und dennoch ihr Geld verloren, redeten aus Scham nicht darüber. Auch mancher Bauer, der auf die Sprüche hereinfiel, zog mit leerer Börse wieder ab – aber darüber reden, das wäre doch zu peinlich. Also galt weiterhin unwidersprochen der Werbeslogan: „Wir machen Euch reich!“ Vineta, mit allen Wassern der Betrügerei gewaschen, streute Gerüchte in die Welt, dass die Stadt eine leichte Beute für die harten Kerle aus der Zunft Seeräuberei sei, dass die Bürger ihr Geld unterm Kopfkissen versteckten. Tatsächlich kamen Piraten, doch statt die Stadt auszurauben, wurden die Seeräuber selbst zur Beute. Piratenleben gegen Lösegeld, so der Handel. Es lief also bestens für die Stadt der Diebe und für ihren König – bis eine schöne Unbekannte auftauchte, in die sich der König verliebte. Aber die Schöne hatte kein Interesse, weder für Geld, noch gute Worte oder heiße Schwüre. Sie war dem Bruder des Königs zugetan, einem Bettelmönch, der zutiefst das Diebes-System seines Bruders verachtete. Und er stellte sich gegen Vineta und seine Kirche, die ordentlich am betrügerischen Umsatz beteiligt war. Die Schöne und der Bettelmönch waren in Liebe einander zugetan. Bevor die beiden jedoch die Stadt verlassen konnten, musste der Mönch dem Gelübde abschwören und mit seinem Bruder abrechnen. Das glückliche Paar entfloh Vineta, das sein Systems des diebischen Geldmachens beibehielt – und zum zweiten Mal von den Wasserfrauen gewarnt wird: „Vineta, Vineta, du rieke Stadt, Vineta sall unnergahn, wieldeß se het väl Böses dahn.“

 
 
 

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VINETA 2015 - DER TAG DES KÖNIGS


In diesem Jahr beginnt eine neue Trilogie und der Zuschauer wird teilhaben, wie die große, weltoffene Stadt Vineta von einem weisen König erbaut wird und fast wieder durch Zank und Streit dem Untergang geweiht ist. Einst hatte dem jungen Ritter ein Orakel vorhergesagt, dass er ein großer König wird – diese Voraussage ist eingetroffen. Und nun, da es an sein nahes Ende geht, will sich der König bedanken und erbaut am Ort des Orakels die mächtige Stadt Vineta. Und er befragt erneut das Orakel: Wie kann dieses Erbe erhalten bleiben, ja wie kann man es gar noch vergrößern? Das Orakel schweigt. So verfolgt er seine eigene Idee, zerbricht sein Amulett und glaubt, dass seine Kinder es einst wieder zusammen führen und das vinetische Reich noch mächtiger wird. Seine drei Kinder sind allerdings nicht sonderlich daran interessiert sein Erbe weiterzuführen. Dennoch versucht er sie in alle Himmelsrichtungen zu verheiraten, aber sie haben eigene Lebenspläne. Und außerdem, so findet der Vater und König, sind sie in die Falschen verliebt. Besonders heikel: Einer der Heiratskandidaten kommt aus der Gegenwart. Also ist wieder fröhlicher Ärger vorprogrammiert – und das mit Musik, rasanten Kämpfen, Tanz und Lasershow. Übrigens soll es in diesem Jahr einen echten Wasserfall auf der Bühne geben.

 
 
 

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VINETA 2014 - DIE MÄRCHENVERSCHWÖRUNG


Die Märchenfiguren um die Hexe Claribella. Sie verbinden mit Vineta die Hoffnung auf eine glückliche Stadt, in der alle zum Allgemeinwohl beitragen. Die Götter um Jovis sehen Vinetas Zukunft als eine Art Göttertempel, in dem sie das Sagen haben. Franka, die Kapitänswitwe, einst Herrscherin der Stadt und die einzige, die mit ihren Kindern auf der Erde verblieben ist während die Vineter im Sputnik kreisen, möchte, dass Vineta wieder die alte, stolze Stadt wird. Allerdings mit dem Haken, dass Götter und Märchen alleinig zu ihrer Lobpreisung da sind. Bei dieser Gemengelage ist Ärger vorprogrammiert. Die Hexen, nun als „Weise Frauen“ von den Vinetern als Berater eingestellt, reden den Vinetern ein, dass sie weder Märchen noch Götter brauchen, denn wer muss schon an irgendetwas glauben? So stellen die Vineter den Märchenfiguren und den Göttern ein Ultimatum: „Ihr habt die Chance in eure Bücher bis Mitternacht zurückzukehren. Solltet ihr dies nicht tun, werden die Bücher mit Hexenschlössern für immer verschlossen – ihr lebt weiter, aber ohne eure besonderen Kräfte und Gaben“. Da stehen Götter und Märchen vor einer noch nie dagewesenen Situation. Aufgeben? Nie. Das Unglaubliche passiert, die Erzfeinde verbünden sich. Und sie erinnern sich an einen alten Schwur. Wenn die Hexe Claribella auf dem Scheiterhaufen brennt, dann geht Vineta unter! Da organisieren sie eine Verschwörung, damit sich dieser Fluch vollziehen kann. Und sie haben noch ein As im Ärmel: die wahre Hexe Claribella.

 
 
 

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VINETA 2013 - DER LUZIFERTRICK


Claribella und die Märchenfiguren wollen natürlich die Vineter wieder zurück nach Hause holen. Aber auch die Götter des Himmels und die Götter der Unterwelt wollen in die Stadt Vineta. Da kommt Luzifer, ein gefallener Engel auf die Erde, hilft Claribella und ihren Freunden und verschließt die Stadt mit einem Zauber. Und nur ein Sonntagskind, wie in der Originalsage, kann diesen Zauber lösen. Aber es muss ein besonderes sein – mit einem göttlichen Vater und einer menschlichen Mutter. Es gibt so ein Kind, das bei Claribella und den Märchenfiguren aufwächst. Aber auch die leibliche Mutter und der Vater, Gott Jovis, entdecken schließlich dieses Kind. Aber Claribella, da sie es aufgezogen hat, meint auch die wahre Mutter zu sein. Luzifer schließlich wendet einen Trick an, ist Mutterliebe nicht die stärkste Liebe? Wer das Kind aus dem Kreis ziehen kann, hat schließlich die stärkste Liebe. Aber Claribella hat Angst um das Kind und lässt los. Die Götter meinen gewonnen zu haben – doch der Wahrheitsspiegel entscheidet anders. Brecht wird wahrscheinlich für seinen „Kreidekreis“ schon mal in den Luzifer-Geschichten nachgeschaut haben. Es ist eine Geschichte, die sich natürlich aus der Vineta-Sage speist, aber auch viele Anleihen bei den Gebrüdern Grimm nimmt. Man kann viele Märchen immer wieder in verfremdeter Form finden.

 
 
 

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VINETA 2012 - DIE HEXENWETTE


Mit Vineta-Die Hexenwette beginnt ein neue Trilogie mit echten Göttern, echten Märchenfiguren und der Stadt Vineta, in der sich unser echtes Leben spiegelt. Vineta – so steht es im Buch der Götter – wird untergehen, weil seine Bürger hochmütig und kaltherzig sind und mit jedermann Streit suchen. Und nun maßen sie sich noch an, den Göttern ähnlich zu sein. Hexe Claribella, eigentlich noch eine Hexenschülerin, zwischen den Vinetern und Jupiter samt Gefolge stehend, hat auch Ärger mit den Göttern. Die haben ihre Brüder verzaubert und obendrein soll sie auf dem Scheiterhaufen brennen. Das Lodern der Flammen soll das Signal zum Untergang Vinetas sein. Doch Claribella bietet den Göttern eine Wette an, eine Hexenwette: Wenn sie es schafft, dass es in Vineta binnen zweier Tage weder Hass noch Habsucht gibt, sondern nur noch Liebe, dann bekommt sie ihre Brüder zurück und die Stadt geht nicht unter. Claribella steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe, und sie hat doch eigentlich nur eine große Klappe. Doch da kommt Hilfe. Ist sie nicht eine Märchenfigur? Und kann sie nicht die anderen Märchenfiguren zu Hilfe holen? Natürlich, das ist die Idee, und die Tapfersten aus den Märchen, wie der gestiefelte Kater, das tapfere Schneiderlein und Aschenbrödel kommen ihr zu Hilfe... Aber die Götter haben auch noch ein Ass im Ärmel. Doch wenn man ganz fest an Märchen glaubt, braucht man die Götter nicht zu fürchten.

 
 
 

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VINETA 2011 - RÜCKKEHR DER TRÄUMER


Nun sind sie zurück unsere Träumer; Bronan ist es tatsächlich gelungen das Schiff durch die schäumenden Wasser der Erde aus der Tiefe von Metallvineta an die Erdoberfläche zu bringen. Sie waren aufgebrochen, um für die Liebe von Rosa zu kämpfen. Sie wollte ihren Wolfram wieder haben, den die Metallwesen am Tag ihrer Hochzeit in ihr unterirdisches Vineta entführt hatten. Trotz aller Hilfe gelang es Rosa nicht. Wolfram war zu verstrickt in das vinetische Geschehen der Metallwesen, um noch menschlich lebend gerettet zu werden. Als ein besonderes Metallwesen zog er mit dem blauen Saphir und Aurelia neuen Abenteuern entgegen, denn Rosa hatte aus Liebe auf ihre Liebe verzichtet und ihm somit ein neues Dasein geschenkt. Doch jede Verzweiflung hat auch eine Tür zu einem Neubeginn und so fand Rosa in Werner eine neue Liebe. Er hatte ihr in all den Kämpfen mit den Metallwesen zur Seite gestanden und konnte auch ihr Herz gewinnen. Zu zehnt waren sie einst aufgebrochen und nur noch zu sechst kamen sie zurück. Die besten Kämpfer der Metallwelt verfolgten sie, um zu verhindern, dass sie jemals wieder die Erdoberfläche erreichen. Vier ihrer Freunde blieben zurück, um das Schiff vor dem sie ständig angreifenden Eisen- und Goldkämpfern zu schützen. 

 
 
 

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VINETA 2010 - DER BLAUE SAPHIR

... ist eine eigensinnige Sternschnuppe aus dem Himmelsbild Siranus, die in der Entstehungsgeschichte der vinetischen Welt zur Erde fiel. Vom Kupferkönig Cutter gefunden, lebt sie in der metallischen Welt Vinetas als der Blaue Saphir.
Auf der Suche nach ihrer großen Liebe gerät die Buchenbeinerin Rosa an den vinetischen Hof von Königin Fera und dem mit ihr verfeindeten König Autorius. Die halten ihren Bräutigam Wolfram in Gefangenschaft. Obwohl Rosas Freunde zum Kampf bereit sind, kann sich das Glück der Liebe nur erfüllen, wenn der Blaue Saphir ihr mit seiner Sternenmacht zur Seite steht. Aber wird er es tun?


 
 
 

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VINETA 2009 - DER KUPFERPFENNIG

Vineta ist untergegangen und auf dem Platz, wo einst die mächtige Stadt stand, haben sich Buchenbeiner und Sandtreiber angesiedelt. Sie sind verbunden durch eine Wasserquelle, der sie den Namen Zymbria - das Lebende - gegeben haben. Noch nie hat es eine Hochzeit zwischen zwei sich Liebenden beider Stämme gegeben. Doch genau dieses tritt ein: Die Buchenbeinerin Rosa und der Sandtreiber Wolfram verlieben sich ineinander und wollen heiraten. Doch am Polterabend vor der Hochzeit erstehen aus Eisengerümpel und Goldabfall zwei Geisterwesen auf, die nichts Gutes verheißen. Das Brautpaar weiß nicht weiter. "Gehen oder bleiben?" Um eine Antwort zu erhalten, wirft Rosa einen alten Kupferpfennig, ein Geschenk ihrer Freunde den Habenichtern, in die Quelle, Kopf oder Zahl soll darüber entscheiden. So findet der Kupferpfennig, dem Wasserlaufe folgend, den Weg in das Meer. Doch statt eine Lösung zu bringen, löst ausgerechnet dieser Kupferpfennig den Wiederaufstieg Vinetas aus. Die Liebe, die bis dahin das Wichtigste der Menschen war, wird nun konfrontiert mit der Habsucht, Goldgier und Seelenlosigkeit der vinetischen Gold-, Eisen- und Kupferwesen. Wird die Liebe eine Chance haben? Und gibt es Kräfte, die helfen können?

 
 
 

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VINETA 2008 - DER ELFENSTERN

Im vergangen Jahr, in der Episode „Vineta-Die Findlinge" siegten sozusagen die Guten. Doch über’s Jahr ist alles anders geworden. Dünenritter und Elfenkrieger sind wieder im Streit mit den Vinetern.Wem gehört Vineta? Diese Frage wollen sie endgültig geklärt wissen. Aber sie tauschen keine Argumente, sondern Schwerthiebe. Jeder führt Krieg gegen jeden. Die ehemaligen Schutzmächte Vinetas, die Dünenritter und Elfenkrieger stehen zwischen den Fronten und werden als Schuldige für diese Situation ausgemacht. Die Dünenritter werden als friedenschaffende Maßnahme gemeuchelt. Gunara, die Königin der Elfenkrieger schwört daraufhin allen Vinetern Rache. Auch die Findlinge wollen mittun. Gunara will endlich Ruhe in Vineta. Aber wie? Die Stadt bekommt deshalb noch eine Chance. Sollten sich zwei finden, die sich aufrecht lieben, dann, ja dann wird Vineta leben.

 
 
 

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VINETA 2007 - DIE FINDLINGE

Die letzte Schlacht zwischen Schaum- und Erdgeborenen ist geschlagen. Wiedergänger Rurik hat für Frieden gesorgt, indem er die Königinnen der beiden Völker heiratete, Kinder mit Ihnen zeugte und sie dann "an einer schweren Krankheit" sterben ließ, um den Thron für sich zu beanspruchen.Doch das Volk ist uneins. Zwar sind die verbliebenen Erd- und Schaumgeborenen ihrem König ergeben, solange er es bezahlen kann, doch die Findlinge sind gespalten. Ihre Männer dienen dem König, während ihre Frauen als Freibeuter die Meere unsicher machen. Zu allem Überfluß treiben sich auch noch zwei Banden von Vagabunden, angeführt von den streitsüchtigen Findlingen Mira und Nador, herum, die es auf das Gold der vinetischen Kaufleute abgesehen haben.Um seinen Anspruch auf den Thron in dieser unruhigen Zeit nachträglich zu legitimieren, sollen Ruriks Kinder Oswin und Tasja nun heiraten. Doch es gibt Gerüchte im Volk, dass die beiden nicht die erstgeborenen Königskinder seien und andere einen Anspruch auf den Thron hätten. Es stellt sich heraus, dass Mira und Nador die wahren, erstgeborenen Königskinder sind und es an Ihnen liegt, Vineta zu retten. Doch auf Ruriks Vineta, dass nur aus Macht und Gold besteht, verzichten sie, in der Hoffnung eine bessere Welt schaffen zu können. So geht Vineta mit Rurik und all seiner Bosheit und Habgier unter und die Findlinge und ihre Verbündeten bleiben zurück.

 
 
 

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VINETA 2006 - DIE ELFENKRIEGER

Dünenritter und Nebelelfen – mystische Wesen ursprünglich auf einander angewiesen, waren einander Feind geworden. Das hatte einen handfesten Grund. Die Dünenritter wollten Corali, die schöne Prinzessin der Erdgeborenen. Sie fand Zuflucht bei den Nebelelfen. Doch das bedeutete Kampf. So wurden aus Nebelelfen Elfenkrieger. Daraufhin wandten sich die Dünenritter wieder dem Meer zu und der erdgeborene Teil Vinetas war den Fluten schutzlos ausgeliefert. Vineta drohte gänzlich zu versinken. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne die Elfenkrieger und das Sonntagskind gemacht. Es gelangen Ihnen, Vineta zu retten und Gunara, die Königin der Elfenkrieger, und Jaron, der erste der Dünenritter entdeckten Ihre Liebe füreinander.

 
 
 

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VINETA 2005 - DIE DÜNENRITTER

Am Anfang gab es nur Meer, bewohnt von den Schaumgeborenen. Einer Laune der Natur war es zu verdanken, dass sich ein Stück Meeresboden hob. Einige Meersbewohner eroberten sich dieses Land und ihre Nachkommen nannten sich fortan Erdgeborene. Sie bauten die große Stadt Vineta. Doch das Meer und seine Bewohner forderten das Land samt Vineta wieder. Bei jedem ihrer Eroberungszüge blieben einige Schaumgeborene an Land zurück. In der Ebbe verloren, waren sie für immer vom Meer verstoßen. So verdingten sie sich als Söldner im Dienste der Erdgeborenen. Als Dünenritter schützten sie fortan das Land gegen das Meer und seine Seekrieger. Dafür forderten sie allerdings einen hohen Preis. Jedes Jahr musste Ihnen eine 17jährige Jungfrau geopfert werden. Diese verwandelte sich zu einer Nebelelfe.Nur zu Ostern ruhte der immer währende Kampf. Die mythische Welt wurde sichtbar. Seekrieger und Erdbewohner ließen ihren Streit ruhen. Für Tage schien der Friede zwischen den Welten ewig. In den Nächten des großen Friedens, wenn die Osterfeuer loderten, dann begegneten sich Nebelelfen und Dünenritter und feierten ihr gemeinsames Liebesfest. Die Kinder dieser Liebesnächte waren Glückskinder, die die Menschen in Schiffskajüten, Fischerhütten und anderswo fanden und sie deshalb „Findlinge“ nannten. Noch heute erinnern in dieser Gegend große Steine an diese Fundstellen des Glücks. An einem dieser Osterfeste beschlossen der Sohn des Herrschers der Seekrieger und die Tochter des Königs der Erdgeborenen ihrem blutigen Zwist ein Ende zu setzen. Sie wollten heiraten und ihre Reiche in Frieden vereinen.Doch da waren noch die Dünenritter. Gäbe es Frieden, so hätten Sie keine Aufgabe mehr zu erfüllen. Also schmeideten sie einen Plan, um die Hochzeit zu verhindern. Es gelang. Doch die Nebelelfen waren nicht bereit, diesen Betrug zu dulden und so nahmen sie Corali, die Tochter der Erdgeborenen, in ihre Obhut, bis ihre Liebe eine neue Chance bekommen sollte.

 
 
 

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VINETA 2004 - DIE SAGE

Die Eis – und die Feuerwelt haben sich umarmt und damit ist alles Leben ausgelöscht. Nur „Wind, Sand, Sterne“ blieben – so schien es. Doch da meldete sich Seherin Saphia aus dem Innersten der Erde und gab der vinetischen Welt noch eine Chance: Sie schickte per Zeitmaschine das „Fähnlein der Sieben Aufrechten“ zurück ins Jahr 1012 der vinetischen Zeitrechnung. Es ist das Jahr, in dem für die Zukunft noch alles ins Lot zu bringen wäre. Wichtigste Bedingung: das Fähnlein darf keine Waffengewalt anwenden. Frieden schaffen ohne Waffen – die schwierigste Mission, die sie jemals hatten!

 
 
 

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VINETA 2003 - WIND, SAND, STERNE

Im Jahre 1212 der vinetischen Zeitrechnung. „Das Fähnlein der Sieben Aufrechten“ macht sich auf den Weg nach Vineta. Die Sieben wollen ihr Versprechen einlösen und Vineta aus der Gewalt des Meeres befreien. Die Natur wird wieder ins Gleichgewicht kommen. Saphia weißt ihnen den Weg und die Mittel. Eisharfe und Feuerorgel müssen gemeinsam spielen, damit sich in Vineta wieder Leben regt. Die Vineter haben unterdessen beschlossen, dass Experiment Mensch zu beenden. Der Mensch, so stellten sie gemeinsam fest, ist nicht in der Lage mit der Natur im Einklang zu leben. „Das Fähnlein der Sieben Aufrechten“ aber meint, dass es ein Frevel an der Natur wäre, das Experiment zu beenden. Der Mensch ist Teil der Natur. Die „Aufrechten“ kämpfen für das Menschsein – sie gewinnen. Doch ist das wirklich das endgültige „Aus“ für den Krieg?

 
 
 

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VINETA 2002 - FEUER UND EIS

Der Krieg der Nordlandinseln unter der Führung Vinetas gegen die Eiswelt war vorbei. Tyras, der König der Nordlichtinseln stand viele Jahre im Bündnis mit der Eiswelt. Doch in diesem Krieg kämpfte er aus Liebe zur vinetischen Königin Theisa auf Seiten der mächtigen Nordlandinseln. Gemeinsam vernichteten sie die Eiswelt – sie töteten Eiskrieger, Männer und Jungen. Die Frauen, Mädchen und die Königin der Eiswelt, Cyrane, trieben sie in das Land der ewigen Kälte, in dem sie nur noch körperlos leben konnten. Doch der Sieg der Nordlandinseln unter Führung Vinetas war kein wirklicher Sieg. Die Vernichtung der Eiswelt hatte die Natur aus dem Gleichgewicht gebracht. Es hörte auf zu regnen, Wüste breitete sich aus. Tyras trieb es um. Fünf Jahre war er unterwegs und traf dabei sechs weitere heimatlose Gesellen, die auf der Suche nach Glück und Liebe waren. Sie schlossen sich Tyras an, der gegen die Eiszeit die keinen natürlichen Ursprung hatte, in den Kampf zog. Saphias Botschaft aus dem Himmel bracht 100 Jahre Aufschub. So warteten beide Welten auf dem Meeresgrund. Werden sie erlöst? Die Truppe des Tyras wurde ausgesandt. Ob sie dem Geheimnis des gemeinsamen Lebens auf die Spur kommen?

 
 
 

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VINETA 2000 - DIE NACHT DER WIEDERGÄNGER

In einem rostenden Eisenland leben all jene Vineter, die sich aus der untergehenden Stadt retten konnten. Jasko, die Amazonen, die Kinder. Timur schmiedet einen furchtbaren Plan: Wenn Jasko und die Kinder sterben, würde nichts mehr an Vineta erinnern, und sie, die Wiedergänger, wären gerächt. So überfällt seine Bande die friedlichen Vineter und reißt ihnen in einer Blutorgie die Herzen aus dem Leib. Doch die Überfallenen sterben nicht. Die Gauklerkönigin Nadja aber weiß, Vineter können nur in Vineta getötet werden und nur die in der Stadt geborenen Bürger können über ihren Untergang bestimmen. So gilt es Intrigen zu spinnen, damit die Stadt endgültig auf dem Meeresgrund bleibt. Drei Bedingungen sind zu erfüllen. Das Eheversprechen zwischen ihr und Jasko ist nicht einzulösen, es soll in Vineta Hass und Habgier herrschen, und das Wichtigste: das Band der Liebe zwischen Jasko und Lela muss zerstört werden.

 
 
 

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VINETA 1999 - DER TAG DER GAUKLER

Die Brüder Rurik und Jasko, Söhne der Elderfrau, der Herrscherin Vinetas, trafen in einem Wald auf Arme und Gaukler. Die Gauklerkönigin Nadja bezauberte dort Jasko, den jüngsten Sohn der Elderfrau. Jasko vergaß seine Liebe zu Lela, der tochter eines vinetischen Patriziers, und versprach der Schönen die Ehe, obendrein lud er die Habenichtse in die reiche Stadt ein. Die Vineter waren fassungslos. Im Laufe der Zeit begreift der Hitzkopf Jasko, dass Lela ihn liebt. Er fordert das Eheversprechen von der Gauklerkönigin zurück. Doch darauf lässt sie sich nicht ein. Sie will ein wenig Liebe, aber vor allem viel Macht. Auf dem alljährlichen Goldfest teilt Jasko noch einmal vor aller Augen und Ohren mit, dass er nur Lela liebt und niemals Nadja heiraten würde. Timur, Nadjas Gefährte und Freund, kann diese Schmach nicht ertragen und kämpft mit Jasko und stürzt sich in den Tod. Nadja verflucht die Stadt und wird von den Gewalten des Himmels erschlagen. Rurik, der selbst gern Eldermann wäre, spürt seine Stunde, wiegelt die Patrizier auf, die Fremden in Heringsfässer zu stecken und sie ins Meer zu werfen. Doch mit dieser grausamen Tat haben sie das Schicksal der Stadt besiegelt. Vineta wird von den Fluten verschlungen. Jasko, den Amazonen und Kindern gelingt es zu fliehen. Timur und Nadja kommen in das Reich der Untoten, der Wiedergänger, und sinnen auf ihre Erlösung und auf Rache.

 
 
 

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